Hypotheken Lexikon - Libor Hypothek

Vergleichen Sie jetzt die aktuellen Hypothekenzinssätze im Schweizer Hypothekenmarkt!

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Aktuell ist die Libor-Hypothek die günstigste Hypothekenform. Sie birgt jedoch auch Zinsrisiken, denen Sie sich als Hypothekarnehmer bewusst sein sollten.

Libor steht für London Interbank Offered Rate. Das ist der Zinssatz, zu dem sich Banken am Londoner Geldmarkt gegenseitig Kredite gewähren. Bei einer Libor-Hypothek schlägt die jeweilige Hypothekarbank auf den eigentlichen Libor-Zinssatz noch eine Marge obendrauf.

So funktioniert die Libor-Hypothek

Die Libor-Hypothek ähnelt grundsätzlich dem Modell der variablen Hypothek, jedoch wird eine feste Laufzeit ausgemacht. Diese beläuft sich meist auf zwei bis sechs Jahre. Zusätzlich wählt der Hypothekarnehmer, in welchen Zeitabständen der Hypothekarzins an den Libor angepasst werden soll Zur Auswahl stehen hierbei 1, 3, 6 oder 12 Monate.

Passt die Libor-Hypothek zu mir?

Wer sich bei der Wahl des passenden Hypothekarmodells für eine Libor-Hypothek entscheidet, sollte das Marktumfeld gut kennen und den Einfluss des Libor-Zinssatzes auf die eigene Hypothek beurteilen können. Generell ist diese Variante eher für risikofreudigere Hypothekarnehmer geeignet, die auch eine finanzielle Mehrbelastung durch steigende Zinsen tragen könnten.

Was passiert mit der Libor-Hypothek in der Zukunft?

Der Libor soll bis Ende 2021 auslaufen und danach durch Modelle ersetzt werden, die auf tatsächlichen Markttransaktionen beruhen, anstatt sich bei der Berechnung rein auf die Angaben einzelner Banken zu verlassen. In der Schweiz setzt sich die SNB derweil für die Saron, die Swiss Average Rate Overnight, ein. Für Schweizer Hypothekarnehmer dürfte es aber vorerst keine merklichen Änderungen geben.